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Aufgezeichnet im Januar des Jahres 15 im Ersten Zeitalter dieser Welt.
Die Annalen der Nuss

Im Südosten der Insel, die später unter dem Namen Tirawon bekannt werden sollte, hatte sich eine Gruppe Zwerge zusammengeschlossen, um gemeinsam eine große Burg auf dem Berg von Nufunpapir zu bauen. Diese Veste sollte Ausgangspunkt für Raubzüge und Überfälle auf die Nachbarn werden und die Zwergenschar wollte dort der Rache der Bestohlenen und Überfallenen trotzen und sie von den hohen Zinnen herab auslachen, wenn sie versuchen sollten, diese im Sturm zu nehmen. Es war eine wilde und unzivilisierte Zeit damals und niemand konnte sich seines Lebens sicher sein.

Es war eine stürmische Nacht. Die wenigen vorhandenen Aufzeichungen aus dieser Zeit sagen sogar, daß Schneestürme über das Land peitschten, wie es sogar die Ältesten noch nie gesehen hatten und der Wind erreichte Geschwindigkeiten, wie sie sonst nur ein ausgewachsener Drache erreichen konnte. Die Zwergenschar, angefürt vom berüchtigen Räuberhauptmann Jegoruska, kauerte verängstigt in der Großen Halle der Burg und wartete auf ein Ende des Sturmes.

Plötzlich, wie aus dem Nichts, erschien ihnen eine Gestallt, gekleidet ganz in purpurnem Rot und Weiß mit einem langem weißen Bart, der die göttliche Erscheinung wie einen mächtigen Magier aussehen lies, und sprach folgende Worte, die noch heute nur bei besonderen Anläsen, von würdigen Personen und mit großer Erfurcht ausgesprochen werden dürfen:

"Ho ho ho. Frohe Weihnachten, und Nüsse für Jegoruska und seine Schergen (wooa)."

Ein Geschichtsschreiber hat das größte aller Ereignisse mit seinen unbedarften Worten so beschrieben:

"Ein dicker Gnom mit einem Rentierschlitten (xmas) gibt 1 Nuss an Jegoruska
und seine Schergen (wooa)."

Welche Untertreibung, welche kindliche Sichtweise dieses großen Ereignisses, dieses größten aller Tage!

Als Jegoruska entlich begriffen hatte, welch großes, welch göttliches Geschenk ihm da gemacht wurde, befahl er sofort, die Raubritterburg in einen Tempel für die Heilige Nuß umzubauen und sprach folgende Worte: "Ab heute, liebe Freunde, soll dieser heilige Berg nicht mehr Nufunpapir heißen, sondern er soll Nussfunpapir genannt werden, heute und in alle Ewigkeit, zur Erinnerung an diese göttliche Gabe, die wir hier erhalten haben." Jegoruska wurde sofort zum Hüter dieses heiligen Artefaktes ernannt und noch heute, will man Kontakt zum Obersten Diener der Nuss erhalten, wendet man sie einfach an ihn unter der geheimen Losung "nuss".

Seit diesem Tag dient die Schar der Zwerge nur noch dem heiligen Artefakt und befolgt genau die Anweisungen, die, übermittelt durch den Hüter der Nuss, von der Göttlichen, der Heiligen Nuss selbst kommen.

Dies ist die Geschichte der Geburt des Nuß-Kultes. Natürlich sind die Aufzeichnungen aus dieser grauen Vorzeit nicht lückenlos, aber die Überlieferung läßt keinen Zweifel aufkommen, daß es sich genauso zugetragen hat. Und wer das nicht glaubt, den wird die Heilige Nuss bestrafen, so steht es geschrieben.