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![]() Die Legende der Erschließung Südost-TirawonsEs war der 2. Tag der 2. Woche des Monats Feldsegen im Jahre 1 des 2. Zeitalters. Ein besonders kleiner Hobbit, ein bärtiger Zwerg und eine wild maunzende Katze ritten durch die weiten Wälder Südost-Tirawons. Es war ein anstrengender Ritt. Trotz der eigentlich warmen Jahreszeit herrschte eine eisige Kälte. Es wehte eine steife Brise vom Meer her. Der Hobbit erwischte sich einige Male beim Gedanken, einfach umzukehren und sich in die gemütliche Wärme des heimatlichen Bettes zurückzuziehen. Er beobachtete neidisch die Katze, die durch ihr dichtes Fell geschützt die Kälte nicht einmal wahrzunehmen schien. Doch dann hob der Hobbit ruckartig den Kopf und verbannte alle negativen Gedanken aus seinem Kopf. Dieser Ritt war zu wichtig, als daß er aufgeschoben werden könnte. Auch der Zwerg hatte es nicht leicht, an diesem speziellen Tag. Krampfhaft versuchte er, sich im Sattel zu halten. Von Natur aus kein talentierter Reiter hatte er auch noch ein besonders widerspenstiges Tier der Gattung Pferd erwischt. Aber auch er biß die Zähne zusammen und hielt durch. Dann kam auch das Ziel der 3 in Sicht. Vor ihnen breitete sich eine Lichtung aus, die von einer Feuerstelle ausgeleuchtet wurde. Dort saßen schon einige Gestalten, deren Rasse im flackenden Schein des Feuers anfangs nicht zu erkennen war. Ein Elf mit besonders spitzen Ohren erhob sich und sprach feierlich folgende Worte: "Nehmt Platz, werte Reisende, und wärmt Euch am EWIGEN FEUER VON TIRAWON" Die Sage um den Namen der Insel TirawonEinem Phantom gleich schlich sich die kleine schwarze Katze durch das dichte Unterholz. Nur einem aufmerksamen Zuhörer wäre das gelegentliche leise Knacken eines Astes aufgefallen. Da aber kein solcher in der Nähe war, konnte sie auf nicht-magische Weise nicht bemerkt werden. Doch das war in diesem unheimlichen Wald kein Grund sich in Sicherheit zu wiegen. Das sollte die Katze bald bemerken ... In einer Rauchwolke erschien plötzlich ein Elfen-Magier und zielte mit einem langen Eichenstab auf die Katze. Diese, noch ganz erschrocken wagte es nicht, sich zu bewegen. "Du kommst sicher, um deine Zukunft zu erfahren", sprach der Magier mit dröhnender Stimme. Ein unsicheres Nicken war alles, was die Katze herausbrachte. Eine kurze Armbewegung des Magiers und eine Kristallkugel erschien aus dem Nichts. Mit einem Stirnrunzeln betrachtete der Meister der Runenmagie die Kugel. Dann heiterte sich sein Gesichtsausdruck etwas auf. "Ah, allmählich wird es klarer, Moment, jetzt sehe ich etwas. Es könnte heißen ... vielleicht heißt es ... hm ...
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o WÄHLT o
o TIRAWON! o
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Der Kriegsausbruch auf Tol GaltirionAussichtspunkt Telenaug in der Ersten Woche des Monats Sturmmond im 1. Jahr des zweiten Zeitalters Es war noch mitten in der Nacht. Gerade war der Monat Nebeltage mit seinem schlechten Wetter, seinen Stürmen und seinen Nebelbänken zuende gegangen und die beiden Zwerge, die den Aussichtspunkt Telenaug in der Gletscherregion Kibil bemannten froren etwas in dieser kalten Herbstnacht. Fruín saß, eingehüllt in eine dicke Wolldecke im Turm, während Bris gerade draußen den Horizont im Auge behielt, um fremde Schiffe oder Drachen zu erspähen, die eventuell Unfrieden oder sogar Gefahr für die Insel bringen könnten.
Fruín hieb ihm in Zwergenmanier auf die Schulter und riß ihn so aus den Gedanken. "Was hast du, mein Freund? Geh hinein und wärm dir die Knochen." Aufgeschreckt aus seinen Gedanken nahm dieser seinen Kollegen erst jetzt wahr und fragte ihn geistesabwesend "Bei Durin, siehst du diesen hellen Schein, da im Osten, was ist das? Es sieht unheimlich aus." Erst jetzt sah Fruín den rotleuchenden Punkt am Horizont im Südosten und zwei kleinere weiter im Norden. "Das gibt es doch nicht ... das muß das Leuchtfeuer von Doriath sein, und da ... sieh, das muß jenes von Tarmath sein und das helle noch weiter im Norden, etwas weiter weg zwar, dafür aber größer als die anderen beiden, das ist das Leuchtfeuer von Magud. Irgendetwas großes und schreckliches muß da im Gange sein. Diese Feuer werden nur in höchster Not angezündet und sollen Hilfe aus allen Teilen der Welt herbeirufen." Bris, plötzlich ganz bleich geworden, stammelte: "Was soll den dort passiert sein ... die Insel ist doch im tiefsten Frieden ... das muß ein Irrtum sein." Fruín umklammete seine Streitaxt und entgegnete mit gerunzelter Stirn: "Nein, das ist kein Irrtum. Unsere Artgenossen, die Millern Thor-Zwerge werden mit Krieg überzogen. Und der Orden der Silbernen Paladine, der ein äußerst ehrenwerter Ritterorden sein soll, wird ebenso bedroht. Sogar die Sindar weiter im Süden spüren den Schrecken des Krieges und rufen ihre Verbündeten und Freunde herbei. Geh, sattle das Pferd, diese Nachricht muß sofort zu Azaghal und dann zum Rat von Tirawon!" "Du willst reiten ..." stammelte Bris ganz erschrocken. "Ja, ich muß, außergewöhnliche Gefahren erfordern außergewöhnlichen Mut! Und hier geht es um den Fortbestand ganzer Völker und Kulturen. Geh und sattle sofort das Pferd!" Der Bericht über die bis dahin größte Schlacht Eresseas. |
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